Recycling

Recycling

Wiederverwertung ist eine wichtige Aufgabe, um Ressourcen unseres Planeten einzusparen. Mülltrennung ist immens wichtig, damit weniger Müll verbrannt werden muss und wir mehr Produkte aus bereits hergestelltem „Müll“ herstellen können.

Nur 9% aller Plastikverpackungen werden recycelt. Also fallen 91% werden verbrannt oder können aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht wiederverwertet werden. Das geht nicht. Hier ist jedoch die Politik gefragt. Wir können nur dafür Sorge tragen, dass die richtigen Materialien in der richtigen Tonne am Schluss landen. Gerade aber in Städten fällt die Mülltrennung schwerer als in ländlichen Gegenden. Dabei werfen die Menschen viele Wertstoffe in den Müll, der verbrannt wird. Die Möglichkeit zum Recycling ist demnach von Beginn an nicht gegeben.

Welchen Müll kennen wir?

Für unsere Haushalte kennen wir diese 4 Hauptgruppen.

Restmüll

Biomüll

Gelber Sack

Papiermüll

Was kommt nun wo rein?

Grob könnte man sagen, dass im Restmüll alles landet, was sonst wo nicht reingehört. Das ist nicht immer richtig. Beispielsweise sind Batterien, Elektronikteile und Bauschutt problematisch. Auf Deponien können gerade Batterien und Akkus zu großen Problemen führen. Immer öfter kommt es zu Bränden. Deshalb schaue dir gerne unsere Infoseiten an, damit Du für die Zukunft besser über die Mülltrennung informiert bist. Denn Restmüll ist nicht immer gleich Restmüll.

Bioabfall wird beispielsweise in Biogasanlagen zur Energiegewinnung genutzt. 2020 wurden damit in Deutschland etwa 5,7 Terrawatt Strom erzeugt. Im Jahr 2000 waren es nur 1,8 Terrawatt. Allerdings gilt zu beachten, dass nicht immer alles Bio ist, wo Bio drauf steht. Bestes Beispiel sind die Biofolien- und Maisstärkefolientüten, welche im Supermarkt verkauft werden. Es wird der Anschein erweckt, dort die Bioabfälle reinzupacken, um sie anschließend in der Biotonne zu entsorgen. Macht das bitte nicht! Diese „Biofolien“ zersetzen sich wesentlich langsamer und sind nicht geeignet für die Wiederverwertung. Katzenstreu und Altfett ist auch nicht im Biomüll, sondern auf dem Wertstoffhof (Öl), bzw. im Restmüll zu entsorgen.

Man sagt vielerorts noch immer „Gelber Sack“. Im Bodenseekreis beispielsweise kann man seit 2023 jedoch zwischen den Gelben Säcken oder der Gelben Tonne wählen. Diese muss zumindest hier gekauft werden und wird nicht vom Entsorgerungsunternehmen gestellt. Der Vorteil ist natürlich ganz klar. Weniger weiteren Kunststoff durch eine ewig nutzbare Tonne. Der Gelbe Müll ist grundsätzlich ein reiner Verpackungsmüll. Entsprechend sind erstmal alle Kunststoffe tabu, die keine Verpackung sind. Gießkannen, Klarsichtfolien, Wäschekörbe oder -klammern. Auch beim Styropor wird unterschieden, ob es Verpackungschips oder Formteile in einer Verpackung sind. Diese dürfen in den Gelben Müll. Styropor hingegen, welcher als Isolierung genutzt wird oder wurde, darf nicht hinein.

Wer beim Papiermüll dachte, dass es hier einfacher ist, liegt auch etwas falsch. Backpapier ist kein Papier, was in die blaue Tonne gehört. Fotopapier, Servietten, Pappgeschirr – das alles gehört nicht zum Papier. Es liegt weniger am Papier selbst, mehr an den zusätzlichen Materialien. Beschichtungen oder Essensreste machen die Wiederverwertung von Papier schwer bis nicht möglich. Schulhefte kann man übrigens nach der Schulzeit bedenkenlos aus dem Gedächtnis in die blaue Tonne befördern.

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